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Berthold Rüth: Hoher Energieverbrauch von Streamingdiensten belastet das Klima stark

„Der persönliche Beitrag zum Klimaschutz fängt auf dem Smartphone an“

09.01.2020

Der CSU-Landtagsabgeordnete Berthold Rüth, der auch Vorsitzender des Digitalausschusses der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien ist, hat auf den enormen Energieverbrauch des Internets und vor allem von Streamingdiensten hingewiesen: „Es ist sehr erfreulich, dass 2019 in Deutschland laut der Denkfabrik ‚Agora Energiewende‘ die CO2-Emissionen deutlich gesunken sind. Gleichzeitig steigt aber vor allem der Stromverbrauch durch das Internet und besonders von Streamingdiensten rasant an."

"Wenn wir die CO2-Emissionen weiter senken wollen, müssen wir uns viel stärker Gedanken um das sehr energieintensive Internet-Streaming machen“, betonte Berthold Rüth: „Denn nach Berechnungen des Think Tanks „Shift Project“ verursacht eine halbe Stunde Streaming so viel Emissionen wie eine Autofahrt von 6 Kilometern. Das bedeutet, dass wir viel stärker den Fokus darauf setzen müssen, wie wir diesen enormen Stromverbrauch eindämmen können.“

Der persönliche Beitrag zum Klimaschutz fängt auf dem Smartphone an

Sofern sich heutige Trends fortsetzen, so der Vorsitzende des Digitalausschusses der Landeszentrale für neue Medien weiter, „werden schon 2025 die digitalen Technologien einen genauso hohen Anteil an den insgesamt durch menschliche Aktivität abgesonderten Treibhausgasen freisetzen, wie ihn heute die Autos ausstoßen. Der persönliche Beitrag zum Klimaschutz fängt also auf dem eigenen Smartphone oder Tablet an. Diese für den Klimaschutz so wichtige Tatsache müssen wir in der Öffentlichkeit noch viel stärker bekannt machen."

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

Bayernstr. 46
63863 Eschau
Telefon : 09374/970026
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