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Landwirte dürfen nicht auf dem Trockenen sitzen

Landtagsabgeordneter Rüth: Ausgleichsmaßnahmen schnell umsetzen

11.09.2015

München/Landkreis Miltenberg. Der klimatisch außergewöhnliche Sommer brachte mehrmals gebrochene Hitzerekorde mit sich. Laut dem bayerischen Landwirtschaftsministerium gehört Miltenberg zu den 22 Landkreisen des Freistaats, die von einer seit Jahrzehnten nicht gekannten Trockenheit betroffen sind. „Die Landwirtschaft steht jetzt schon unter Preisdruck, insbesondere bei Milch- und Fleischprodukten. Führt ausbleibender Regen nun noch zu schlechten Ernten, könnte es existenzbedrohend für unsere Landwirte sein“, zeigt sich CSU-Landtagsabgeordneter Berthold Rüth aus Eschau besorgt über die Folgen des wenigen Niederschlags der vergangenen Wochen.


Zusammen mit dem Kreisobmann des Bauernverbandes, Josef Schiepeck, setzt sich Rüth für Ausgleichsmaßnahmen angesichts der ungewöhnlichen Trockenperiode beim bayerischen Landwirtschaftsminister ein. Staatsminister  Brunner sagte den beiden eine zügige Hilfe seines Hauses zu: Neben den zwischenzeitlich bereits auf den Weg gebrachten kurzfristigen Maßnahmen des Landes, strebe er eine auch möglichst zeitnahe Auszahlung der Anbauflächenförderung sowie die Auflage eines Schadensausgleichsprogramms beim Bund an.

Rüth begrüßt, dass laut Landwirtschaftsministerium auch im Landkreis Miltenberg ausnahmsweise ökologische Vorrangflächen zur Beweidung oder Futtergewinnung freigegeben sind. Zudem sollen die Vorgaben bei der Weideprämie flexibler gestaltet werden, indem die Landwirte auf Antrag Weidezeiten ändern können. „Der Futterknappheit soll entgegengewirkt und Futtertransporte aus anderen Regionen auf das Notwendigste beschränkt werden“, begründet Rüth die Maßnahme.

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

Bayernstr. 46
63863 Eschau
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Telefax : 09374/970027