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Entwicklung der B 469 im Blick behalten

Landtagsabgeordneter Rüth: Verkehrssicherheit auf der Lebensader des Landkreises wichtig

27.08.2015

Kreis Miltenberg. Auf der B 469 ist im Abschnitt zwischen Niedernberg und Großwallstadt bislang kein Trend zu einer positiven Gesamtunfallentwicklung festzustellen. Diese Auskunft erhielt der CSU-Landtagsabgeordnete Berthold Rüth jetzt vom bayerischen Innenministerium. Rüth wollte mit seiner Landtagsanfrage wissen, wie sich die vom Landratsamt als zuständige Straßenverkehrsbehörde aus Gründen der Verkehrssicherheit angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 120 km/h auf der B469 auswirkt.

Im Vergleichszeitraum von Januar bis Juni waren auf dem Streckenabschnitt zwischen Niedernberg und Großwallstadt ähnlich viele Verkehrsunfälle mit Personen- und Sachschäden zu beklagen wie in den Jahren zuvor ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Im Bereich zwischen Obernburg und Trennfurt sei dagegen eine positive Entwicklung der Unfallzahlen festzustellen. Mit insgesamt 20 Unfällen sei dort ein Rückgang zu den Vorjahren erkennbar. Grundsätzlich, so das Ministerium, sei festzustellen, „dass valide Aussagen zur Auswirkung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Unfallzahlen in der Regel erst nach einem Beobachtungszeitraum von mindestens drei Jahren getroffen werden können“. Der gesamte Bereich der B 469 zwischen Stockstadt und Miltenberg werde polizeilich im Rahmen des sogenannten „streckenbezogenen Ansatzes“ überwacht. Die bisherigen Beobachtungen zeigten, dass sich in beiden betroffenen Bereichen seit der Geschwindigkeitsbeschränkung der Verkehrsfluss harmonisiert habe und das subjektive Sicherheitsgefühl gesteigert werden konnte. Insbesondere das schnelle und gefahrenträchtige Aufschließen auf den Vorausfahrenden werde nur noch selten beobachtet. Darüber hinaus habe sich die Verkehrssituation an den in relativ engen Abständen folgenden Anschlussstellen positiv entwickelt. „Die Bau- und Entwicklungsmaßnahmen für die B 469 müssen vorangetrieben werden“, betont Rüth. Der für den Landkreis Miltenberg als Bundesstraße so wichtigen Lebensader und Verbindung in die Metropolregion Rhein-Main gelte höchste Priorität. „Zugleich müssen die verkehrsrechtlichen Anordnungen zur B 469 kontinuierlich im Auge behalten werden“, so Rüth abschließend.

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

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