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Landkreis Miltenberg voll am Netz - Mehr Lehrkräfte und mehr unbefristete Stellen

Lehrerverband korrigiert Zahlen zu Miltenberg

09.09.2013

Der Raum Miltenberg kann etwas aufatmen: Die Situation im Schulamtsbereich ist nicht so dramatisch wie vom Lehrerverband (BLLV) zunächst dargestellt. Demnach werden die Grund- und Mittelschulen am südlichen Untermain weniger befristete Lehrerstellen haben als vom Verband erwartet

Der Raum Miltenberg kann etwas aufatmen: Die Situation im Schulamtsbereich ist nicht so dramatisch wie vom Lehrerverband (BLLV) zunächst dargestellt. Demnach werden die Grund- und Mittelschulen am südlichen Untermain weniger befristete Lehrerstellen haben als vom Verband erwartet.
»Mir lagen falsche Zahlen vor«, bedauerte Horst Kern vom BLLV Miltenberg gestern gegenüber unserer Redaktion. »Die Lage ist damit nicht so so schlecht wie von mir beschrieben«, sagt der Konrektor. Konkret: Der Raum Miltenberg wird nach derzeitiger Sachlage nicht 50 befristete Lehrerstellen, sondern 27 haben. Außerdem mehr unbefristete Lehrerverträge.
Darin sieht auch Kern eine Verbesserung, ebenso Hans-Jürgen Fahn von den Freien Wählern. Der Landtagsabgeordnete beklagt aber für den Bereich Aschaffenburg eine Stagnation.
In Unterfranken gab es im vergangenen Schuljahr rund 140 Stellen mit befristeten Verträgen, davon rund 50 im Raum Miltenberg. Das ist einer der Gründe, weswegen Lehrerverbände aber auch Abgeordnete von einer erheblichen Benachteiligung des Untermains sprachen.
Weniger Befristete
Die CSU-Abgeordneten Berthold Rüth, Peter Winter und Winfried Bausback, ebenso Oppositionspolitiker und BLLV, drängten daher darauf, dass das Kultusministerium mehr unbefristete Lehrerstellen bereitstellt. Dazu ist München nach eigener Aussage auch bereit. Im neuen Schuljahr soll die Zahl von 140 auf 50 in Unterfranken gedrückt werden.
Sollte es bei den 27 befristeten Stellen für den Raum Miltenberg bleiben, trüge - trotz der Reduzierung - die Region allerdings einen großen Teil der Einjahresverträge: Sie führten in der Vergangenheit immer wieder dazu, dass Betroffene frustriert nach Hessen abwandern.
Berthold Rüth versicherte, dass dies noch nicht das Ende der Bemühungen bedeute. Das Kultusministerium unterstrich, dass der »Landkreis Miltenberg voll am Netz sei«. Es gebe mehr Lehrkräfte und mehr unbefristete Stellen

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

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