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Keine Neuausschreibung bei Verlagerung der Rettungswache

Rüth bei Gesprächen im Innenministerium

05.11.2019

Die Befürchtungen des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Miltenberg-Obernburg, dass es bei einer Verlagerung der Rettungswache vom Fährweg in Miltenberg an einen neuen Standort zwingend zu einer Neuausschreibung der rettungsdienstlichen Leistungen kommt, konnte jetzt CSU-Landtagsabgeordneter Berthold Rüth zerstreuen.

Im Auftrag des Roten Kreuzes hatte er mit Dr. Christian Ebersperger, dem Leiter des Sachgebietes „Rettungswesen, BRK-Aufsicht“ vom Innenministerium, ein Gespräch. Bisher lag dem Roten Kreuz die Information vor, dass eine Standortverlagerung von mehr als 1.000 Metern als Neuvergabe beurteilt werde und es dann zu einer Neuausschreibung der rettungsdienstlichen Leistung komme. Dies sei in der Vergangenheit so gegenüber dem BRK Kreisverband Aschaffenburg bei der Verlegung der Rettungswache Alzenau vom Innenministerium kommuniziert worden.

Rüth konnte aber Dr. Ebersperger davon überzeugen, dass im Landkreis Miltenberg der Standort im Fährweg wegen des Baus der Umgehungsstraße „Raum Miltenberg“ und wegen der höheren Zugtaktung und des damit länger geschlossenen Bahnübergangs in Miltenberg Nord nicht mehr optimal ist und ein neuer Standort wünschenswert sei. Entscheidend für einen neuen Standort sei das Gutachten des Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) der Universität München, weil darin abschließend beurteilt werde, ob der geplante Standort zu einer Verbesserung der Rettungsfristen führe. Wenn dies gewährleistet sei, werde sich das Innenministerium bei seiner Entscheidung daran orientieren und es komme nicht zu einer Neuausschreibung.

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

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