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Landkreis Miltenberg ist Gewinner bei der Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete in Bayern

23.05.2018

Der Landkreis Miltenberg profitiert kräftig von der Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete in Bayern, das teilte der Eschauer CSU-Landtagsabgeordnete Berthold Rüth jetzt Kreisbauernobmann Josef Schiepeck und Kreisbäuerin Monika Schuck mit.

Die bisherige Gebietskulisse im Landkreis Miltenberg umfasste 9.323 Hektar und die neue Gebietskulisse ist jetzt um 5.839 Hektar auf 15.162 Hektar angestiegen. Für die Landwirte im Landkreis Miltenberg bedeutet dies konkret, dass jetzt mehr Landwirte von der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete profitieren, so Rüth, der als Vorsitzender der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ auch mit dieser Thematik beschäftigt war.

Die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete und Bergregion ist das zentrale agrarpolitische Instrument zur Sicherung der flächendeckenden Landbewirtschaftung in Bayern. Von den dafür bereitstehenden 110 Millionen Euro profitieren derzeit rund 60.000 Landwirte in Bayern und künftig vermehrt im Landkreis Miltenberg.

Bisher beschränkte sich die Gebietskulisse überwiegend auf den Alpenraum. Jetzt ist es gelungen, so Rüth, Spessart und Rhön in die Kulisse aufzunehmen. Die Landwirte in diesen Gebieten sind auch mit Bewirtschaftungsnachteilen aufgrund der Höhenlage (verkürzte Vegetationszeit) und Bewirtschaftungserschwernissen infolge der Hangneigung konfrontiert. Alle neu abgegrenzten Gebietskulissen sollen zeitgleich im Jahr 2019 zusammen mit einem neuen Bezahlmodell in Kraft gesetzt werden.

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

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